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Menschen mit Behinderung brauchen kein Mitleid, sondern Möglichkeiten. – Stephen Hawking

Aktuelles

Wir blicken zurück auf 11 Jahre erfolgreiche Stiftungsarbeit. Seit ihrer Gründung im November 2014 hat die Stiftung Teilhabe mehr als 90 Projekte gefördert und Menschen mit Beeinträchtigung in Oldenburg und umzu mit insgesamt mehr als 270.000 € unterstützt.

Fotoausstellung „Inside Out“ ab 04.05.2026

Die besondere Fotoausstellung „Inside Out – Für mehr Inklusion und Barrierefreiheit“ des Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. kommt zurück in die Oldenburger Innenstadt. Gemeinsam mit der international tätigen Fotografin Nika Kramer wurden 52 großformatige Schwarzweißporträts von Menschen mit Beeinträchtigung angefertigt, die beim GWO e.V. arbeiten. Die Bilder werden auf 15 Bannern an Bauzäunen im Heiligengeistpark Oldenburg (ehemal. Finanzamtgebäude I Ecke 91er Str./Heiligengeiststr.) installiert. Ergänzend werden persönliche Aussagen der Teilnehmenden im Concept Store des CORE Oldenburg öffentlich zugänglich gezeigt. Die Ausstellung ist Teil der Oldenburger Inklusionswochen 2026 und ist zwischen dem 04. und 16. Mai zu sehen. Die Banner hängen auch darüber hinaus, voraussichtlich bis Ende August. Die Porträts zeigen die Teilnehmenden so, wie sie sich selbst darstellen möchten: direkt, authentisch und ohne Inszenierung. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit Beeinträchtigung sichtbar zu machen und den Teilnehmenden eine Plattform zu bieten, um auf die notwendige Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Stiftung Teilhabe freut sich, dieses tolle Projekt unterstützen zu können!

Neuer Vorstand zum 01.11.2025

(von rechts): Gerhard Wessels (Stellv. Vorsitz), in Rente ehem. GWO Dr. Christian Friege (Vorsitz), EWE Kristina Minder, Ev. Krankenhaus OL Daniel Jircik, GSG Außerdem auf dem Foto: Jürgen Lehmann (Kuratoriumsvorsitz, s. u.) Wolfgang Hündling (seit 01.08.25 Geschäftsführer der Stiftung Teilhabe, vorher SV GF) Nicht auf dem Bild: Stephan Albani, MdB CDU

Neues Kuratorium zum 01.11.2025

(v. rechts): Jürgen Müllender (SV), Öffentliche Saadet Taskin, Die Fahrdienste, Sonnenschein GmbH Tanja-Vera Asmussen, LzO Jürgen Lehmann (Vorsitz), ehem. AGV Thomas Mehls, CEWE Nicht auf dem Bild: Stefan Dohler, EWE

Geförderte Projekte

Wir möchten für Sie die Arbeit unserer Stiftung transparent und erlebbar machen.

Inklusive Vielfalt im Blick

52 Menschen mit Beeinträchtigung setzen ein Statement für Inklusion und Barrierefreiheit. Alle arbeiten beim Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. und haben sich von der professionellen Fotografin Nika Kramer im Rahmen einer Inside Out-Fotoaktion portraitieren lassen. Das Projekt zeigt nicht nur die Vielfalt und Individualität der Teilnehmenden, sondern dokumentiert auch ihre Herausforderungen im Alltag sowie ihre Wünsche und Forderungen an eine inklusive Gesellschaft. Neben den Porträts wurden die Teilnehmenden in Einzelinterviews nach ihrer Meinung zu den Themen „Inklusion“ und „Barrierefreiheit“ gefragt. Erste Statements sind auf der Website des GWO e.V. zu finden, siehe unten. Das „Inside Out“-Projekt wurde 2011 vom französischen Künstler JR ins Leben gerufen und hat weltweit über 500.000 Menschen in mehr als 150 Ländern mobilisiert, sich mit anderen Menschen portraitieren zu lassen. Die Inside Out Aktionen drehen sich um verschiedene Themen wie Diversität, Gemeinschaft, Feminismus, Rassismus, Klimawandel, Bildung, Kinderrechte und Kunst. Die Stiftung Teilhabe berührt das Projekt in doppelter Hinsicht – inhaltlich aber auch persönlich, berichtet Martin Grapentin, hier Vorstandsvorsitzender der Stiftung Teilhabe: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei unserer verstorbenen Vorstandskollegin Frau Gaby Schneider-Schelling und ihrer Familie bedanken. Auf ihren Wunsch hin wurden im Zuge ihrer Beerdigung Spenden für die Stiftung Teilhabe gesammelt, die es uns ermöglichen, dieses Projekt zu unterstützen. Wir sind dankbar für dieses wertvolle Engagement und die nachhaltige Unterstützung, die damit ermöglicht wurde." Weitere Informationen Mehr zur Ausstellung und zu den beteiligten Organisationen gibt es online unter: • www.wfbm-oldenburg.de • www.nika-kramer.com • www.insideoutproject.net • www.ol-inklusiv.de

Inklusive Führungen bei der World-Press-Photo-Ausstellung

Vom 16. Februar bis 16. März 2025 ist im Landesmuseum Kunst und Kultur im Oldenburger Schloss die renommierte World-Press-Photo-Ausstellung zu sehen. Rund 150 preisgekrönte Fotografien aus aller Welt, darunter das Pressefoto des Jahres, geben Einblicke in die globalen Ereignisse des vergangenen Jahres. Die World-Press-Photo-Ausstellung bietet eine unvergessliche Erfahrung, die den Betrachter*innen auf einzigartige Weise die Welt näherbringt und zur Auseinandersetzung mit wichtigen Themen anregt. Durch Unterstützung der Stiftung Teilhabe gibt es inklusive Führungen, die allen Menschen den Zugang zur Ausstellung ermöglichen. Darunter sind Führungen für seh- und hörbeeinträchtigte Menschen sowie erstmals Führungen in Leichter Sprache. Diese neuen Führungen wurden beim Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. vollständig von Menschen mit Behinderung erarbeitet, die die Führung auch selbst durchführen. Gerhard Wessels, Geschäftsführer der Stiftung Teilhabe, betont: „Wir freuen uns, durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Teilhabe einen Beitrag dazu zu leisten, dieses wertvolle Erlebnis auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen, wodurch Barrieren abgebaut und die Teilhabe im kulturellen Bereich gefördert wird.“ Diese inklusiven Angebote sind deutschlandweit noch selten – umso schöner, dass sie in Oldenburg stattfinden! Mehr zum Projekt unter: Kulturelle Teilhabe in Oldenburg – Stiftung Teilhabe fördert inklusive Führungen bei der World-Press-Photo-Ausstellung – LAG A | B | T Niedersachsen · Landesarbeitsgemeinschaft für Arbeit | Bildung | Teilhabe Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Jenny Röschmann, Gerhard Wessels (Geschäftsführer Stiftung Teilhabe u. Vorstand GWO e.V.), Annette von Horn, Eleonore Bernhardt, Lilli Peters, Tatiana Kabbe, Anja Marquardt, Holger Müller, Wolfgang Hündling (Vorstand GWO e.V.), Claus Spitzer-Ewersmann (Agentur Mediavanti), (unten) Marina Fickenfrerichs 

Spielekonsole „Tover-Tafel“ für Menschen mit geistiger Behinderung

Bei der Tovertafel handelt es sich um eine Spielekonsole speziell für Menschen mit geistiger Behinderung oder Menschen mit Demenz. rnrnDie Tovertafel ist ein an der Decke verankerter Lichtprojektor, der speziell für die Zielgruppe entwickelte Spiele auf einen Tisch, den Boden oder andere flache Oberflächen projiziert. Dort können sie von einem oder mehreren Spieler*innen gespielt werden. Die Spiele steigern die Aufmerksamkeit und Konzentration, sie trainieren die Motorik und fördern die soziale Interaktion und machen Spaß. rnrnDie Förderung umfasst die Teilfinanzierung einer Tover-Tafel für den Förderbereich des GWO e.V., um die Fertigkeiten der Menschen mit Behinderung zu halten und auszubauen.

Kunst im Quartier im Atelier Farbsinn

Bereits seit 2015 unterstützt die Stiftung Teilhabe das Projekt „Kunst im Quartier“ des Atelier Farbsinn. rnrnDas „Atelier Farbsinn“, eine Einrichtung des Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V., öffnete im Jahr 2012 seine Türen für Kunstinteressierte aus dem Quartier und hat seitdem sein Angebot kontinuierlich erweitert. Es schafft Begegnungen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen und stärkt dadurch die Inklusion und Teilhabe. Die Kurse und Workshops rund um das Thema Kunst sind gut besucht. Zahlreiche Stammgäste und auch neue Interessierte treffen sich hier, um zu malen und kreativ zu werden. Das Atelier ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Stadtteils Ohmstede geworden.

Führerscheinförderung erhöht Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben

Üblicherweise wird ein KFZ-Führerschein als Einstellungsvoraussetzung gesehen. Im Zeitraum von 2015 bis 2023 hat die Stiftung Teilhabe zehn junge Menschen mit Beeinträchtigung, die sich in Ausbildung zum*r Werker*in im Gartenbau bzw. Metallfeinbearbeiter*in oder einer anderen berufsvorbereitenden Maßnahme bei der Teilhabe Arbeit & Bildung gGmbH befanden, beim Erwerb eines Kfz-Führerscheins unterstützt. Sie selbst können die Kosten des Führerscheins aufgrund geringer eigener finanzieller Mittel nicht tragen. Um im Anschluss an diese berufsqualifizierenden Maßnahmen einen Arbeitsplatz zu finden, ist es jedoch in den meisten Fällen erforderlich, einen Führerschein zu besitzen. Ihnen kommt die Förderung der Stiftung zugute, damit eine Anschlussbeschäftigung bei einem Arbeitgeber des allgemeinen Arbeitsmarktes wahrscheinlicher wird. Die Förderung umfasst die Übernahme der Kosten je nach individueller Situation der antragsstellenden Person und Möglichkeit, einen Eigenanteil zu leisten.

Inklusive Begegnungen im Wald der Möglichkeiten

Im Projekt Wald der Möglichkeiten finden inklusive Begegnungen und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Der Wald der Möglichkeiten ist ein ca. 1 Hektar großes Wald- und Wiesengrundstück im Oldenburger Umland, auf dem sich Esel und Schafe tummeln und wo man die Seele baumeln lassen kann. Im Wald der Möglichkeiten wurden bereits viele Projekte organisiert, darunter mit Geflüchteten, Kindergärten und mit Menschen mit Behinderung, auch mit dem GWO eV. In vielen inklusiven Projekten entstanden seither eine Blühwiese, Insektenhotels und viele weitere tolle Angebote. In 2020, dem letzten Jahr der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“, wurde das Projekt von der UN ausgezeichnet. Seit 2017 wird das Projekt von der Stiftung Teilhabe unterstützt.

Inklusives Festival „Blaues Wunder“

Das Blauschimmel Atelier ist ein Ort gelebter Inklusion. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, unterschiedlicher Generationen und Kulturen, um gemeinsam kreativ zu sein. 2023 feierte der Blauschimmel Atelier e.V. 25-jähriges Atelier und veranstaltete zu diesem Anlass ein inklusives Kunstfestival „Blaues Wunder“. Präsentiert und gefeiert wurde mit Theater- und Tanzperformances, Konzerten, kreativen Workshops zum Mitmachen und einer inspirierenden Kunstausstellung. Neben diesem hat die Stiftung Teilhabe weitere inklusive Projekte des Blauschimmel Atelier e.V. unterstützt.

„barrierebrei“ im Oldenburgischen Staatstheater

Der Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. präsentierte am 16.06.22 im Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters das Stück „barrierebrei“. Die Stiftung Teilhabe hat sich gefreut, das inklusive Projekt finanziell zu unterstützen und darüber hinaus live dabei zu sein, denn einige Gremienmitglieder der Stiftung Teilhabe konnten diesen bewegenden Abend im Staatstheater selbst miterleben. Was hat Menschen mit Beeinträchtigung während der Corona-Pandemie beschäftigt? In etwa eineinhalb Jahren ist in enger Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten des Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V., Schauspieler*innen des Oldenburgischen Staatstheaters und dem Regisseur Eike Weinreich ein Drehbuch entstanden, das die unterschiedlichsten Facetten der erlebten Zeit aufzeigt. So sind es zum Teil Gedankenspiele, Fantasiereisen und Musik, die die Besucher*innen in ein unbeschwertes Leben entführten, aber auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben oder dem Menschsein an sich, die sie wieder in die Realität zurückholen. Zwischen Nonsens und Tiefgründigkeit bekamen wir einen tiefen Eindruck was die Beschäftigten der Gemeinnützigen Werkstätten bewegt und bewegt hat. Ein ganz besonderer Abend, der allen Mitwirkenden sichtlich Freude bereitet und bei den Zuschauenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

„Schatzkiste“ – Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung

Die Schatzkiste Oldenburg ist eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung, die in Kooperation des GWO e.V. mit BAUMHAUS Ambulante Dienste gGmbH angeboten wird. Regelmäßig finden in den Räumlichkeiten von GWO und Baumhaus Beratungstermine statt, bei denen sämtliche Lebensthemen rund um die Bereiche Liebe, Beziehung und Freundschaft mit einer Beraterin/Coach besprochen werden können. Einmal jährlich findet außerdem eine Single-Party in Oldenburg statt. Seit 2019 unterstützt die Stiftung Teilhabe das Projekt.

Sprachkurse für Menschen mit Migrationshintergrund und Beeinträchtigung

In Zusammenarbeit mit der VHS Oldenburg führten der Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. seit 2018 und 2019 ein Sprachkursangebot für zugezogene beschäftigte Mitarbeiter*innen mit Behinderung durch. Die Stiftung Teilhabe hat mir einer Förderung unterstützt.

Unser Dank gilt den Spender*innen

Die Gesellschaft Union spendet 8000 € für Serienprojekt

Die Gesellschaft Union hat anlässlich des Gildeabends der Stiftung Teilhabe für die Realisierung des Teaser-Projekts „Von komischen Vögeln“ 8.000,00 € gespendet. Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Spende, durch die ein weiteres Projekt für Menschen mit Beeinträchtigung möglich gemacht wird.

„Das unorganisierte Verbrechen“

Bereits 2020 hatte der Regisseur gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen von dem Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. den Stoff zur diversen Serie Das unorganisierte Verbrechen entwickelt. Entstanden ist eine Gangsterkomödie, in der Schauspieler*innen mit und ohne Behinderung mitspielen werden. „Es ist grandios, was dabei herausgekommen ist und was für ein Drehbuch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Stoff gemacht haben. Das können sich viele nur schwer vorstellen.“ Das ist auch der Grund, weshalb zunächst ein Teaser gedreht wurde. Mit dem Teaser soll das spannende Konzept vorgestellt und ein erster Eindruck von der Geschichte vermittelt werden. „An Interesse mangelt es nicht“. So hat Weinreich bereits namhafte Schauspieler*innen wie für das Projekt begeistern können und auch bekannte Streamingdienste und Sender sind interessiert, berichtet er. Auch die UFA GmbH hat bereits in die Serie investiert. Das unorganisierte Verbrechen hat als beste Serien-Idee bei dem Wettbewerb #PerspectiveMatters gewonnen. Der Wettbewerb war Teil einer Initiative für mehr Präsenz von Menschen mit Behinderung in Filmen, Serien und weiteren Unterhaltungsformaten, mit dem Ziel, die reale Vielfalt der Gesellschaft in TV und Streaming besser abzubilden. Dass ein solches inklusives Konzept funktioniert, hat Weinreich auch 2017 mit seinem Film Von komischen Vögeln gezeigt, den er gemeinsam mit Alexej Hermann entwickelt hat. Vorstandsvorsitzender Martin Grapentin freut sich, dass die Stiftung Teilhabe ein weiteres vielversprechendes Projekt von Eike Weinreich unterstützen wird. Ihn spreche die unkonventionelle Form dieser Projekte an. „Es passiert etwas, das man nicht erwartet und das vor dem Hintergrund und mit dem Zweck der Inklusion.“ „Jeder bringt mit, was er kann. Sowohl die Stiftung Teilhabe als auch die Gemeinnützigen Werkstätten werden sich gerne auch an der Umsetzung des Serienprojektes tatkräftig beteiligen“, ergänzt Geschäftsführer der Stiftung Teilhabe und Vorstand des Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. Gerhard Wessels. Die Stiftung Teilhabe hat als Projektträger durch gezielte Kontaktaufnahme Spenden in Höhe von 32.000 € zusammentragen können. Ein besonderer Dank gilt all den Spenderinnen und Spendern, die die Produktion durch ihre finanzielle Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Der Kleine Kreis e.V. spendet 7.500 €

Eike Weinreich zeigt sich dankbar und höchst motiviert, denn im Frühjahr 2024 können die Dreharbeiten für die Produktion eines fünfminütigen Teasers zur geplanten Mini-Serie Das unorganisierte Verbrechen beginnen. Eine Spende in Höhe von 7.500 Euro überreichten die Vertreter*innen des Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg DER KLEINE KREIS e.V. (Vorsitzende Mirja Viertelhaus-Koschig, Geschäftsführer Dirk Heitkötter und Vorstandsmitglied Dr. Falk Bartels), an den Vorstandsvorsitzenden Martin Grapentin und den Geschäftsführer Gerhard Wessels der Stiftung Teilhabe aus Oldenburg sowie Eike Weinreich. Das Geld ist ein Teil der Spendensammlung des Schlossabends, bei dem es Tradition des Kleinen Kreises ist, für den guten Zweck zu sammeln. Damit ist die erforderliche Fördersumme in Höhe von 21 Tausend Euro für die Produktion des Teasers nun erreicht.

EinzigARTig – Kunst aus dem Quartier: GWO e.V. und Arbeitgeberverband präsentieren Kunstausstellung

Die Arbeit des Ateliers wurde im Jahr 2023 bei verschiedenen Möglichkeiten einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt – darunter zum Beispiel bei der Kunstausstellung beim Arbeitgeberverband. Am 20. September 2023 eröffnete der Arbeitgeberverband Oldenburg e.V. (AGV) gemeinsam mit dem Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) die faszinierende Kunstausstellung „EinzigARTig – Kunst aus dem Quartier“, die die vielfältige kreative Energie des „Ateliers Farbsinn“ in den Mittelpunkt rückt. Die Ausstellung beeindruckt durch ihre kraftvollen und lebendigen Kunstwerke, die bis zum 17. November 2023 in den Räumlichkeiten des Arbeitgeberverbandes Oldenburg zu bewundern waren. Die Eröffnungsveranstaltung lockte 100 Gäste in die Räumlichkeiten des Arbeitgeberverbandes Oldenburg. In seiner Begrüßungsrede betonte Johannes van der Linde, 1. stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Oldenburg, die Bedeutung von Kultur als Grundlage für unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Unternehmen, die sich als „Corporate Citizens“ engagieren, investieren nicht nur finanziell in ihre gesellschaftliche Umgebung, sondern leisten auch durch die Übernahme von Ehrenämtern und freiwilligen Aufgaben in kulturellen Institutionen einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur. Die Kunstwerke, die im Rahmen dieser Ausstellung präsentiert werden, sind Ausdruck der individuellen Kreativität und Persönlichkeit der Künstlerinnen und Künstler. Die künstlerische Freiheit bietet Raum für überraschende und einzigartige Ergebnisse, die die Betrachter*innen in ihren Bann ziehen. Eine kreative Oase im Quartier Das „Atelier Farbsinn“, eine Einrichtung des Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V., öffnete im Jahr 2012 seine Türen für Kunstinteressierte aus dem Quartier und hat seitdem sein Angebot kontinuierlich erweitert. Das Atelier ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Stadtteils Ohmstede geworden und schafft inklusive Begegnungen auf Augenhöhe. Dies ist möglich durch die Unterstützung der Stiftung Teilhabe und der Stadt Oldenburg, die das Atelier Farbsinn ermöglichen.

Gemeinschaftliches Bäume pflanzen „inklusive Mehrwert“

Anfang 2022 wurden durch die Stürme im Nordosten Deutschlands auch schwerwiegende Schäden im Projekt Wald der Möglichkeiten angerichtet – insgesamt 20 Bäume wurden während der Stürme aus dem Boden gerissen. Ohne Bäume kein Wald – ohne Wald kein Schutzraum für die vielen schönen Projekte, die im „Wald der Möglichkeiten“ ein Zuhause finden. Dieser ist aber unbedingt notwendig um Begegnungen zu schaffen, die sonst nicht möglich oder wahrscheinlich gewesen wären. Ein sehr schützenswertes Vorhaben fanden auch die Mitglieder der Stiftung Teilhabe und haben kurzerhand beschlossen die Spendenaktion „Baumpat*in mit Mehrwert“ ins Leben zu rufen. Jede Spenderin und jeder Spender erhielt die Patenschaft über einen Baum im Wald der Möglichkeiten. Worin der Mehrwert besteht? Die Stiftung Teilhabe möchte nicht nur, dass der Wald der Möglichkeiten wieder aufgeforstet, sondern gleichzeitig die Ausbildung zum*zur Werker*in im Gartenbau weiter gefördert wird. Die Zielgruppe der Ausbildung sind junge Menschen mit Unterstützungsbedarf, die damit ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erheblich verbessern. Gartenbauwerker*innen sind gefragte Fachkräfte und arbeiten beispielsweise in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus, in Gartenämtern, bei Gemeinden oder in Betrieben des Produktionsgartenbaus. Eine Spende also mit doppeltem Mehrwert. Die Idee, dass die Spenderinnen und Spender ihren Baum mit Hilfe der angehenden Werker*innen im Gartenbau selbst pflanzen, stieß auf positive Resonanz und so wurde kurzerhand ein gemeinsamer Projekttag mit einem der Spender, der Versicherungsagentur Marinesse e.K., umgesetzt. Mit der Unterstützung der Versicherungsagentur Marinesse e.K., der LzO sowie verschiedenen Einzelspender*innen konnten 6.000,00 € zweckgebundene Spenden für die Planung und Umsetzung des Projektes gesammelt und bereitgestellt werden, um die angehenden Werker*innen beim Thema Bäume pflanzen zu fördern, den Wald der Möglichkeiten aufzuforsten und gleichzeitig in einem schönen Ambiente einen Team-Tag im Wald zu verbringen.

Inklusiver Spielfilm „Von komischen Vögeln“ wird zum „Knaller“

Über 250 Gäste erlebten am 31. Januar 2019 einen großen Kinoabend in der Oldenburger Kulturetage bei dem der u.a. in Oldenburg gedrehte inklusive Spielfilm „Von komischen Vögeln“ gezeigt wurde. Am 31.01. präsentierten die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gemeinsam mit der Stiftung Teilhabe den Film „Von komischen Vögeln“ in der Kulturetage. In der Tragikomödie spielen Mitarbeiter*innen mit Beeinträchtigungen der GWO Menschen mit Beeinträchtigungen. Über 250 Gäste folgten der Einladung und sahen den Spielfilm von Regisseur Eike Weinreich. Gerhard Wessels (GWO Vorstand) freute sich sehr über die offizielle Oldenburg-Premiere in feierlichem (?) Rahmen: „Im Film wirken Oldenburger als Schauspieler mit, der Regisseur stammt aus Oldenburg und viele Örtlichkeiten Oldenburgs wurden als Drehort genutzt.“ Wessels kündigte an, dass der Film zeitnah für die breite Öffentlichkeit im Kino in der Region zu sehen ist. Mit viel Beifall wurde der von Stiftungsvorstand Wolfgang Bartels als „Knaller“ angekündigte Film dann auch vom Publikum honoriert. Gleichzeitig warb Bartels bei den Gästen um Unterstützung solcher Projekte, die mit Mitteln aus der Stiftung Teilhabe gefördert werden können: „Bei der Umsetzung von Projekten für Menschen mit Behinderung ist die Stiftung auch auf externe Mithilfe angewiesen. Diese kann ideell oder finanziell sein, um Teilhabe in der Region zu verwirklichen.“ Über den Film von komischen Vögeln Jockels (Jürgen Sarkiss) Leben ist eine einzige Katastrophe – weder seine Frau Barbara (Elisabeth Kopp) noch seine Tochter Rike (Rebekka Kopp) oder sein Vater Helmuth (Hartmut Stanke) verstehen ihn. Nach einer Straftat bekommt der zynische Musiker eine letzte Bewährungschance als Leiter eines Chores mit Menschen mit Behinderungen in einer Werkstatt, die von Thorsten Wiegald (Torsten Bauer) geleitet wird. Hier muss er sich nicht nur mit den Betreuern Ole (Dominik Schiefner), Peer (Reinhard Klusmann) und Melanie (Franziska Reincke) auseinandersetzen, sondern auch rasch einen Zugang zu den Mitgliedern seines außergewöhnlichen Chores finden. Der Trailer zum Film ist auf YouTube zu sehen